Kanu & Natur

ein persönliches Blog von Jürgen Clausen

Am Pfingstmontag, den 20. Mai auf der Schwentine Große Breite bis zum Lanker See

Geschrieben am 21.05.2024 in Kanutagebuch (2024) —   Fuhlensee, Kronsee, Schwentine (Geändert am 30.03.2025)

Es ist Pfingstmontag, relativ warm und zunächst nur schwach windig. Wir treffen uns in Plön an der Einsetzstelle Appelwarder und starten gegen halb zehn Uhr auf den Kleinen Plöner See hinaus in Richtung Preetz.

Für unsere Fahrt über den See und die folgende Schwentine Große Breite lassen wir uns sehr viel Zeit und genießen die Stille, das sonnige Wetter und den Gesang von Buchfinken, Meisenarten, Zilpzalp und Kleibern. Einige Buntspechte lassen ihr Klopfen im Wald nahe Wittmoldt vernehmen, und weit oben am fast komplett blauen Himmel sehen wir ab und zu einen Greifvogel kreisen. 

Plön beim Appelwarder

Plön beim Appelwarder

Pausenplatz bei Dörnick

Pausenplatz bei Dörnick

Nach etwa eineinhalb Stunden sehr geruhsamen paddelns erreichen wir den Ausgang der Schwentine bei Brache. An einer seichten Stelle landen wir an. Schnell ist alles ausgepackt. Tischchen und Faltstühle sorgen für ein komfortables Picknick. Wir genießen unseren Kaffe sowie die Snacks und Leckereien, bevor wir nach einer guten Stunde weiter die Schwentine abwärts paddeln.

auf einem schönen Pausenplatz

auf einem schönen Pausenplatz

Die Natur verwöhnt uns mit üppigem Grün um uns herum. Im klaren Wasser kommen immer wieder einige mittelgroße Fische an uns vorbei. Etliche Vögel singen in den Ufergehölzen.

Am kleinen Auenwäldchen nahe der Hochspannungsleitung vor dem Kronsee paddeln wir sehr langsam und werfen neugierige Blicke in dieses kleine Paradies. Es ist immer wieder schön, diese besonderen Stelle erleben zu dürfen.

Schwentine vor dem Kronsee

Schwentine vor dem Kronsee

kleiner Auenwald zwischen Kronsee und Schwentine Große Breite

kleiner Auenwald zwischen Kronsee und Schwentine Große Breite

Weiter geht es über den Kronsee, den Fuhlensee und am Bistro beim Fischer Bock vorbei. Das folgende Stück am Gut ist wieder ganz besonders für uns: etwas stärkere Strömung, viele Fische und schöne Natur um uns herum sorgen für große innere Freude in jedem von uns.

Schwentine beim Gut Wahlstorf

Schwentine beim Gut Wahlstorf

Dann erreichen wir den Lanker See und halten uns hier eine Weile auf, indem wir eine größere Runde paddeln. Bald verlassen wir dauch diesen schönen See und paddeln die Schwentine wieder aufwärts. 

auf dem Lanker See

auf dem Lanker See

Auf dem Lanker See

Auf dem Lanker See

Seeadler über dem Lanker See

Seeadler über dem Lanker See

Schellente auf dem Lanker See

Schellente auf dem Lanker See

auf dem Lanker See

auf dem Lanker See

Nach einer guten Stunde erreichen wir Gut Wittmoldt und damit den Kleinen Plöner See. Die folgenden zwei Kilometer zurück zur Einsetzstelle werden durchaus etwas sportlich, da der Wind inzwischen aufgefrischt hat und auch deutlichen Wellengang verursacht.

 

Kleiner Plöner See

Kleiner Plöner See: Halbinsel Rochows Ruh

Insgesamt paddeln wir vom Lanker See bis zu unserer Einsetzstelle zurück etwa drei Stunden. Alles fühlt sich gut an, trotz der größeren Anstrengung auf den letzten Kilometern. 

Wir haben einen erholsamen Pfingsmontag auf dem Wasser verbracht! Mich erfüllt das mit großer Freude.

Haubentaucher auf der Schwentine Große Breite

Haubentaucher auf der Schwentine Große Breite

Geschrieben in Kanutagebuch (2024)